Martin Schäfer
| geboren | 06.07.1943 (München) |
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| gestorben | 11.04.1988 (Wangen im Allgäu) |
| Berufsgruppe | Regisseur, Filmemacher (Kunst und Kultur) |
| Beruf | Kameramann |
| Personenverzeichnis | Schäfer Martin |
| Friedhof | Friedhof Obermenzing |
| Lage | 21-W-001 |
| Wikipedia | Martin_Schäfer_(Kameramann) |
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Martin Schäfer wurde 45 Jahre alt. |
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Martin Schäfer war ein deutscher Kameramann und ein wichtiger Vertreter des Neuen Deutschen Films. Nach einer Fotografenlehre arbeitete er ab 1968 zunächst als Beleuchter in der Filmproduktion. Ab 1971 war er als Kameraassistent tätig, unter anderem für den Kameramann Robby Müller und bei Filmen von Wim Wenders. 1973 begann Schäfer selbst als Chefkameramann zu arbeiten, blieb aber bis 1977 weiterhin als Assistent tätig. Anschließend konzentrierte er sich vollständig auf die eigene Kameraarbeit. Er wirkte an Experimental-, Dokumentar- und Spielfilmen mit und arbeitete unter anderem mit Wim Wenders, Helke Sander, Rudolf Thome und Hans-Christoph Blumenberg. Für „Der Stand der Dinge“ erhielt er 1983 gemeinsam mit dem Filmteam ein Filmband in Gold. Für „Dies rigorose Leben“ wurde er 1984 mit einem Spezialpreis des Deutschen Kamerapreises ausgezeichnet. Ab 1985 unterrichtete Schäfer Kamera und Licht an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.