Kohl Helmut (1982-1998)
Novatian (0)
Johannes Paul II. (Sl.) (1978-2005)
Streibl Max (1988-1993)
Strauß Franz Josef (1978-1988)
Georg Kronawitter (1984-1993)
2. Bürgermeister
Winfried Zehetmeier (1978-1990)
3. Bürgermeister
Klaus Hahnzog (1984-1990)
Geschichte
Die U-Bahn am Max-Weber-Platz
Die West-Ost-Durchmesserlinien U 4 und U 5 verbinden die Stadtteile Laim und Westend über die Innenstadt mit den östlichen Stadtteilen Haidhausen, Bogenhausen, Ramersdorf/ Berg-am-Laim und Neuperlach
Einführung einer städtischen U-Bahn-Wache
Der Münchner Stadtrat beschloss die Einrichtung einer eigenen U-Bahn-Wache, um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr künftig durch städtisch organisierte Kräfte gewährleisten zu lassen. Damit reagierte die Stadt auf die anhaltende Kritik am privaten Sicherheitsdienst der Schwarzen Sheriffs und dessen umstrittene Einsätze. Die Entscheidung leitete den Wechsel zu einer neuen Sicherheitsorganisation in der Münchner U-Bahn ein.
1.4.1988Ende der Schwarzen Sheriffs
Die sogenannten Schwarzen Sheriffs beendeten ihren Bewachungsauftrag in der Münchner U-Bahn. Der private Sicherheitsdienst war wegen seines martialischen Auftretens und wiederholter Vorwürfe gewaltsamer Übergriffe stark umstritten. Nach anhaltender Kritik und politischen Auseinandersetzungen setzte die Stadt auf eine eigene U-Bahn-Wache. Damit endete ein kontroverses Kapitel privater Sicherheitskontrolle im öffentlichen Nahverkehr Münchens
12.7.1988Hagel richtet Schaden in Millionenhöhe an
Ein verheerender Hagelsturm traf München und das Umland, besonders die südöstlichen Stadtteile und Gemeinden wie Trudering, Riem und Haar. Hagelkörner, teils so groß wie Tennisbälle, richteten immense Schäden an: Über 70.000 Gebäude und 200.000 Fahrzeuge wurden beschädigt, Flugzeuge auf den Flughäfen Riem und Oberpfaffenhofen zerstört, und Ernten vernichtet. Eine bis zu 20 cm dicke Hagelschicht sorgte für massive Behinderungen im Verkehr. Feuerwehr und Rettungskräfte verzeichneten über 3800 Einsätze. Der Gesamtschaden betrug etwa 3 Milliarden DM, von denen nur die Hälfte versichert war. Hunderte Menschen wurden verletzt, Todesopfer gab es indirekt.