Gregor von Scherr

geboren 22.06.1804 (Neunburg vom Wald)
gestorben 24.10.1877 (München)
Berufsgruppe Geistliche (Geistliche)
Beruf Erzbischof von München und Freising
Personenverzeichnis Scherr Gregor von
Friedhof Gruft Frauenkirche
Lage Alte Gruft--
Wikipedia Gregor_von_Scherr

Gregor von Scherr wurde 73 Jahre alt.

Nach Gregor von Scherr wurde die Straße Scherrstraße benannt.

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Gregor von Scherr war Benediktiner, Abt des Klosters Metten und von 1856 bis 1877 Erzbischof von München und Freising. Nach seiner Priesterweihe trat er in das 1830 wiedererrichtete Kloster Metten ein und nahm den Ordensnamen Gregor an. 1840 wurde er zum Abt gewählt und widmete sich dem Wiederaufbau und der Festigung des Benediktinerklosters. 1856 berief ihn König Maximilian II. zum Erzbischof von München und Freising. In dieser Funktion prägte Scherr mehr als zwei Jahrzehnte lang das kirchliche Leben in Bayern. Unter seiner Amtszeit wurde die Münchner Frauenkirche neugotisch umgestaltet. Wikipedia

Am Ersten Vatikanischen Konzil 1869/70 sprach sich Scherr gegen die Dogmatisierung der päpstlichen Unfehlbarkeit aus. Während des anschließenden Kulturkampfs und der Auseinandersetzungen um die Altkatholiken kam es zu Konflikten mit dem Münchner Kirchenhistoriker Ignaz von Döllinger, den Scherr schließlich exkommunizierte. Als Erzbischof gehörte er außerdem der bayerischen Kammer der Reichsräte an. Scherr starb in München und wurde im Münchner Dom beigesetzt.

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