Heinz Paul
| geboren | 13.08.1893 (München) |
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| gestorben | 14.03.1983 (Karlsfeld-Rotschwaige) |
| Berufsgruppe | Regisseur, Filmemacher (Kunst und Kultur) |
| Beruf | Filmregisseur Produzent |
| Personenverzeichnis | Paul Heinz |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 55-5-005/006 |
| Wikipedia | Heinz_Paul |
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Heinz Paul wurde 90 Jahre alt. |
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Heinz Pau, eigentlich Heinrich Egid Robert Paul, wurde in München geboren und war Filmregisseur und Produzent. Seine Laufbahn begann in der Stummfilmzeit in Berlin. Bereits in den 1920er-Jahren drehte er mehrere Filme und wandte sich früh dem Kriegsfilm zu. In der Weimarer Republik entstanden unter anderem Die Somme (1930), Douaumont (1931) und Die andere Seite (1931).
Während der NS-Zeit arbeitete Paul weiterhin als Regisseur. 1933 trat er der NS-Betriebszellen-Organisation deutschstämmiger Filmregisseure bei. Es entstanden mehrere Filme mit propagandistischer Ausrichtung, darunter Wilhelm Tell, Wunder des Fliegens und Kameraden auf See. Dieser Abschnitt seiner Laufbahn ist für die historische Einordnung seiner Person von besonderer Bedeutung.
München: Nach dem Zweiten Weltkrieg knüpfte Paul wieder an die Münchner Filmwirtschaft an. 1950 inszenierte er für die Münchner Merkur-Film GmbH den Film Glück aus Ohio. Ab 1954 arbeitete er mit seiner eigenen H. P.-Filmproduktion GmbH und realisierte bis 1963 weitere Filme unterschiedlicher Genres. Damit gehörte er auch zur Filmproduktion der Münchner Nachkriegszeit.