15.11.1884 – Beginn der Berliner Kongokonferenz

Die Berliner Konferenz begann am 15. November 1884 und endete am 26. Februar 1885. Vertreter europäischer Staaten und der USA berieten über Regeln für die koloniale Expansion in Afrika. Afrikanische Gesellschaften waren nicht gleichberechtigt beteiligt. Die Konferenz legte wichtige Grundlagen für die internationale Anerkennung kolonialer Besitzansprüche und beschleunigte den Wettlauf um afrikanische Gebiete. Sie markiert einen zentralen Einschnitt in der Geschichte des europäischen Imperialismus.