11.8.1904 – Schlacht am Waterberg
Am 11. August 1904 griffen deutsche Kolonialtruppen unter General Lothar von Trotha die Herero am Waterberg an. Viele Herero flohen nach Osten in die wasserarme Omaheke. Deutsche Truppen sperrten Fluchtwege ab und verhinderten vielfach den Zugang zu Wasser. Die militärische Verfolgung, der Durst und die anschließende Vertreibung führten zu massenhaftem Sterben. Die Schlacht gilt als zentraler Wendepunkt im Vernichtungskrieg gegen die Herero.